Mozilla-Entwickler treiben Firefox den Speicherhunger aus

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Die nächste Version von Firefox soll deutlich flotter sein als ihre Vorgänger, weil sie weiter weniger Speicher als diese benötigt – in der Regel liegt der Speicherverbrauch 20 bis 30 Prozent niedriger, teilweise aber auch bis zu 50 Prozent, so einer der Entwickler.

Firefox sei ein Speicherverschwender, schreibt Mozilla-Entwickler Nicholas Nethercote in seinem Weblog. Bei der 3er-Versionen sei das zwar etwas besser gewesen, doch die vielen neuen Features in Firefox 4 und ein zu aggressives Schrauben am Image-Decoding und der Javascript-Engine hätten den Speicherbedarf wieder nach oben getrieben. In dem Projekt MemShrink sei man daher darangegangen, den Speicherverbrauch zu minimieren – die erste Firefox-Version, die davon profitiere, sei die anstehende Version 7. Sie soll laut Nethercote 20 bis 30 Prozent weniger Speicher benötigen als Firefox 4, 5 und 6, in einigen Fällen sogar bis zu 50 Prozent weniger.

Der Browser gebe Speicher wieder frei, wenn Tabs geschlossen werden, und könne auch mal über Nacht durchlaufen, ohne zusätzlichen Speicher zu hamstern, erklärt Nethercote. Das beschleunige Firefox ganz allgemein, verhindere aber auch Abstürze – speziell bei vielen geöffneten Websites und langer Programmlaufzeit.

Kann Mozilla den beschleunigten Release-Zyklus einhalten, wird Firefox 7 voraussichtlich Ende September erscheinen. Vorher gibt es jedoch noch Firefox 6, der allerdings zu den verschwenderischen Versionen zählt, was den Umgang mit Speicher angeht.