Light Blue Optics – ein Pico-Projektor der anderen Art

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Die Öffentlichkeit erfuhr jetzt nur über die Existenz dieser ungewöhnlichen Neuentwicklung, da der Beamer-Spezialhersteller das Gerät der US-Behörde FCC zur Genehmigung vorlegte.

Bislang haben sich die winzigen Pico-Projektoren im wesentlichen nur als Reisebegleiter für Manager etabliert, die damit am Ziel ihrer Reisen ihre Notebook-Präsentationen an die Bürowand warfen. Und genau an diesem Punkt unterscheidet sich die Neuschöpfung von Light Blue Optics, denn der Mini-Beamer wird nicht auf die Wand gerichtet, sondern auf den Tisch, auf dem er steht.

Das dadurch entstehende Bild ist naturgemäß kleiner, aber auch schärfer und in WVGA-Auflösung. Es handelt sich um eine holographische Laser-Projektion (HLP), die vom Anwender berührt werden kann und soll. Gleichzeitig tasten nämlich Infrarot-Sensoren die Projektion ab und erfassen die Gesten und Fingerbewegungen des Nutzers. Das ergibt einen virtuellen Touchscreen in der Maximalgröße von 10,1 Zoll. Das erzeugte Bild hat eine Leuchtstärke von bis zu 35 Lumens und sei möglich auf jeder flachen Oberfläche, die eine Projektion ausreichend gut reflektiert. Im Videomodus fällt zugunsten der Schärfe die Bildhelligkeit um mehr als die Hälfte ab.

Falls der datenliefernde Computer keine Lautsprecher besitzt oder man die externen Miniboxen im Büro vergessen hat, gibt es zur Not eine kleine Mono-Box im Projektorgehäuse. Die Bilddaten können auch direkt aus Internet oder LAN angeliefert werden, was über das eingebaute WiFi-Modul (802.11g) und die internen Systemchips – als OS fungiert dann Windows CE, unterstützt von Adobe Flash Lite 3.1 – abgewickelt werde. Weitere Details inklusive Preisvorstellungen blieb Light Blue Optics bislang schuldig.