BKA ermittelt wegen Denial-of-Service-Erpressung

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Die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt und das Bundekriminalamt untersuchen einen Fall, in dem mehrere Jugendliche rund 30 Onlineshops mit DDoS-Attacken bedrohten.

Die Beschuldigten sollen dem BKA zufolge im Juni und Juli 2010 zahlreiche Betreiber von Internet-Shops  dazu gezwungen haben, Geldbeiträge zwischen 50.000 und 250.000 Euro zu zahlen, um keine Denial-of-Service-Attacke auf ihre Shops zu riskieren.

Um zu beweisen, wie zerstörerisch solche Attacken sein können, griffen die Jugendlichen gezielt Online-Shops an, die dann für mehrere Stunden offline waren. Die Umsatzausfälle der Shops durch solche Attacken sollen sich auf mindestens 100.000 Euro belaufen haben.

Da sich die Beschuldigten auf mehrere Bundesländer verteilten, geht die Staatsanwaltschaft von »banden- und gewerbsmäßiger Erpressung und Computersabotage« aus. Die Polizei durchsuchte vier Wohnungen und setzte etwa 40 Polizeibeamte ein, um den Fall zu lösen.

Das BKA rät Shop-Betreibern, sich bei derartigen Drohungen sofort an die Behörden zu wenden.

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