VMware korrigiert vSphere-Lizenzierung

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Das neue Lizenzmodell von vSphere, bei dem auf Basis des virtuellen RAMs abgerechnet wird, kam bei einigen Kunden gar nicht gut an, weshalb VMware nun ein wenig nachbessert – nicht am Lizenzmodell selbst, aber an den vRAM-Mengen.

VMware erhöht die vRAM-Mengen, die vSphere-Kunden ihren virtuellen Maschinen zuordnen können. In den vSphere-Editionen Enterprise und Enterprise+ verdoppelt man die Obergrenzen auf 64 beziehungsweise 96 GByte, in den übrigen Editionen gibt es 12 GByte mehr, so dass es nun 32 sind.

Um plötzliche Kostenexplosionen zu vermeiden, führt man zudem eine Obergrenze ein, so dass niemals mehr als 96 GByte vRAM für eine virtuelle Maschine berechnet werden. Zudem sollen Lastspitzen abgefangen werden, die in Entwicklungs- und Testumgebungen durchaus mal auftreten können, indem man den vRAM auf Basis eines 12-Monats-Durchschnitts berechnet.

Damit reagiert VMware auf die Kundenkritik, die der Einführung von vSphere 5 gefolgt war. Zahlreiche Kunden fürchteten durch das neue Lizenzmodell höhere Kosten.