Unternehmenssoftware-Verkauf: SAP schlägt Oracle

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Die Konzentration auf Software hat SAP im vorigen Quartal einen Schritt vorangebracht. Insbesondere die schnelle Datenanalyse durch das Pogramm »Hana« brachte SAPs Ergebnisse laut Wirtshaftsdiensten auf die Überholspur: Oracle hatte in der selben Zeit weniger Lizenzen verkauft.

Geht es nach dem Wirtschaftsdienst Bloomberg, ist das deutsche Softwarehaus SAP mit seinen Softwareverkäufen auf dem richtigen Pfad. Die schnelle Analyse der Geschäftsdaten durch das Angebot »Hana « (»High-Performance Analytic Appliance») könnte mitverursacht haben, dass das Waldorfer Unternehmen zum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren die Verkaufszahlen von Oracle übertrifft.

Hana sei SAPs neue Waffe gegen die Angebote von Oracle. Der Grund, wieso in letzter Zeit große Unternehmen wie IBM durch schnelle Auswertung wichtiger Daten neue Kunden gewannen und Datenbank-Experten wie Ingres auf die superschnelle Daten-Auswertung setzten, soll auch SAP in die Gefilde der »beschleunigten Business Intelligence« katapultieren.

Schon im März stellte SAP sein Datenanalyse-Tool vor – und das sitzt bei SAP-Software direkt an der Quelle aller Geschäftsdaten. Im Test einer 1,3-TByte-Datenbank erreichte Hana 10.000 Abfragen pro Stunde. Im Handel ist es seit Juni  – und seither soll es als größte Veränderung des Firmenportfolios zum märchenhaften Aufstieg der Software-Erlöse beigetragen haben. Zu den Kunden zählen BASF, Colgate und Lenovo, die Funktionen wie die Profitvorhersagen und mobile Datenauswertungen nutzen. Die Software Hana könne auf Servern von HP, IBM, Cisco und anderen laufen, erläutert SAP die Ubnabhängigkeit seiner Lösungen.

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