Googles selbstfahrendes Auto hatte einen Unfall

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Ein Mensch hätte den Wagen gefahren, erwiderte Google auf Anfragen – an seiner Selbstfahrtechnik sei alles in Ordnung.

Einen Unfallbericht des Google-Selbstfahrers samt Fotos und etliche Aktualisierungen dazu veröffentlichte nun das Auto-Blog Jalopnik. Das Google-Auto war in einen Wagen vor sich geschlittert – nur weil ausnahmsweise am Steuer ein Mensch gesessen war, hätte dies passieren können, erwidefte Google. Nun weiß der herangezogene Verkehrspolizist wenigstens, wem er ein Ticket ausstellt. Die Diskussion darüber, wer bei den automatisch fahrenden Wägen schließlich in die Verkehrssünderkartei kommen würde, ist schon seit Oktober im Gange.

Seit Oktober 2010 fahren einige selbstfahrende Google-PKWs vor allem durch den Silicon-Valley-Ort Mountain View, anderswo, etwa in Arkansas, musste Google Ausnahegenehmigungen einholen. Google zufolge waren die Gefährte ohne menschliches Zutun schon über 100.000 Kilometer unterwegs. Die New York Times hatte der genutzten Technik einen ausführlichen Artikel gewidmet – sie wurde zusammengestellt von einem ganzen Haufen von Ingenieuren, die sich Google aus Standford geholt hatte..

Als Projektleiter hinter dem Auto steckt der 43jährige Sebastian Thrun, ein Software-Ingenieur, Google-Mitarbeiter und Dozent an der Stanford University. Er war auch Miterfinder des Projektes Google Street View und brachte das selbstfahrende Auto (mit Software für Künstliche Intelligenz) auf den Weg. Mit Videokameras, Radar-Sensoren und Laser-Abtastern soll das Auto nicht nur die Straße, sondern auch umgebenden Verkehr erkennen. Das tut es offenbar besser, wenn kein Mensh eischreitet.

Ein Video zum selbstfahrenden Auto findet sich hier:

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