Amazon Web Services startet globale Privat-Cloud

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Amazon Web Services (AWS) als Cloud-Computing-Zweig des Online-Händlers erweitert seinen in Amerika populären Dienst »Virtual Private Cloud« (VPC) weltweit.

Der Service wird nicht nur über die Grenzen hinweg ausgeweitet, sondern erhält bei der Gelegenheit auch neue Funktionen, die das Verwalten der Cloud vereinfachen sollen. Sicherheitsbewusste Firmen können eine direkte Privat-Verbindung via VPN zu AWS aufbauen. Das nennt sich dann AWS Direct Connect. Eine reguläre Internet-Verbindung geht natürlich auch, aber die private Variante sei natürlich sicherer, mit größerer Bandbreite gesegnet und niedrigerer Latenz. Es sei sogar möglich, dass die Kosten sinken, lockt Amazon.

Der Kunde erhält die volle Kontrolle über seine eigenes virtualisiertes Netzwerk, inklusive der Zuteilung von IP-Adressen, Subnetzen, Gateways und der Routing-Konfiguration. Der VPC-Service werde in den nächsten Monaten in Europa und Afrika live gehen.

»Damit geben wir unseren Firmenkunden mehr Flexibilität und Kontrolle über jene Arbeitslast, die sie der Cloud anvertrauen wollen«, betont AWS-Vizepräsident Adam Selipsky. Durch die Erweiterungen von VPC können Firmen ihre gewohnten Management-Werkzeuge und Sicherheitsvorkehrungen nutzen.