Intels Ultrabooks: Dünn, stabil und doch nur aus Glasfasermaterial?

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Die geplante Absicherung von ultradünnen Notebooks nach aktuellen Intel-Vorgaben verlangt an sich nach besseren Materialien, doch deren Herstellung ist sehr teuer – und vor allem für Apples Produktion ausgebucht.

Intels neue Ultrabook-Spezifikationen verlangen viel von den Herstellern: Die Gehäuse müssen robust sein und die Geräte bei nur 21mm Höchst-Dicke stabil verpacken. Als populärste Entscheidung für diese Eigenschaften galt bisher eine Magnesium-Aluminium-Legierung. Der Herstellungsprozess allerdings ist sehr aufwändig, die nötigen CNC-Stationen für die Herstellung sind recht teuer.

Unternehmen, die dafür angepasste Maschinen haben, liefern jedoch fast ausnahmslos an Apple, jammert das Herstellersprachrohr Digitimes.

Der Mangel an Kapazitäten für Metall-Gehäuse zwinge die PC- und Notebook-Produzenten also zu Glasfasergehäusen, die den Anforderungen noch am ehesten gerecht würden. Man habe bereits drei Hersteller dafür ausgemacht, schreibt Digitimes. Dazu gehört die Firma Mitac, die derzeit 90 Prozent der Glasfasergehäuse weltweit produziere.

Dass die Ultrabooks, über die Intel schon länger spricht, dann auch preiswert werden, garantiere der Einkaufspreis der Glasfaserplatten: Jedes Gehäuse-Element sei fünf  bis zehn US-Dollars billiger als Magnesium-Aluminium-Modelle – und damit die Produktion etwa 20 Dollar preiswerter pro Gerät. Der Marktpreis von Glasfasermodellen der Ultrabooks könne dann 50 bis 100 Dollar billiger sein als der von Magnesium-Aluminium-Geräten. Lieferbar sollen die ersten Ultrabooks zum Weihnachtsgeschäft 2011 sein, verspricht Intel.

 

 

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