Intels Ultrabook erzeugt Krise bei Herstellern optischer Laufwerke

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Weil Intel bei der Vermarktung seines neuen Konzepts des Super-Notebooks »Ultrabook« ordentlich auf die Tube (und den Geldbeutel) drücke, blieben ODD-Hersteller auf der Strecke, mutmaßt Branchensprachrohr Digitimes.

»ODD-Auslieferungen stehen auch im 2. Halbjahr 2011 in der Krise, weil Intel sich auf das Ultrabook konzentriert«, betitelt Digitimes sein Traktat über die Krise der Hersteller optischer Laufwerke. Man spricht von hoher Unsicherheit der ODD-Branche – optische Disk Drives würden in Intels Konzept einfach wegfallen, um Kosten und Energieverbrauch der Netbook-Miniaturisierungen zu sparen.

Die Meisten der derzeit verkauften ODDs seien ohnehin schon die schlanken Varianten, zitiert Digitimes Hersteller wie LiteOn – ihre Ziele würden sie jedoch trotzdem kaum erreichen können. Der Marktforschungsableger der Digitimes sähe auch die Zukunft von Blu-ray-Disks und externen Festplatten in Gefahr.

Das Ultrabook-Konzept von Intel soll schlanke Notebooks mit sehr hoher Leistung möglich machen – alles natürlich mit Intel-Chips. Um das Konzept den Herstellern schmackhafter zu machen, griff »Chipzilla« sogar zu finanziellen Mitteln. Die Geräte werden nun gebaut, doch einige Zulieferer von Bestandteilen »schauen in die Röhre«.

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