Rechenzentrums-Koop: Nach Wintel kommt Bing-Dell

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Dell kündigt an, Microsoft beim Betrieb der Bing Maps mit einem externen Rechenzentrum speziell für die Bildbearbeitung auszuhelfen. Damit kann Dell seine Server und modularen Outdoor-Rechenzentren besser vermarkten, und Microsoft kann die neu gewonnene Leistung rund um seine Online-Kartendienste schneller in Geld ummünzen.

Die neuen Kooperationen finden in der Cloud statt, im konkreten Fall beim Aufbau einer neun Cloud – durch Dell und speziell für Microsoft. Das neue Rechenzentrum, das Dell für Microsofts Bing-Maps baut, soll auch zeigen: Moderne eigene Kühlverfahren, Stromverbrauch, Netzwerk-Konnektiität und Perfomance der Dell-Lösung können hohe Anforderungen wie die der Bing-Maps-Anwendungen »Streetside« und »Bird’s Eye« im millionenfachen Abruf meistern.

Brad Clark, Group Program Manager bei Bing Maps Imagery Technologies (BIT) von Microsoft, freut sich über ein »schnörkelloses High-Performance-Rechenzentrum, mit dem komplexe Geo- Anwendungen bereitgestellt werden können, die verschiedene Teile von Bildern in einem Mosaik zusammenfügen«.

Das Rechenzentrum des Dell-Bereichs Data Center Solutions (DCS) setzt das High-Speed-InfiniBand-Netzwerk von Mellanox ein und wurde auf dem Microsoft-Gelände in Boulder (Colorado) installiert.

 

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