Apple hat mehr Geld als die Staatskasse der USA

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Die »US Treasury« ist im Vergleich zu Apple arm: Das Apfel-Unternehmen hortet Bargeld auf Banken und besitzt jederzeit nutzbare »Assets« in rauen Mengen. Die aktuellen Spekulationen über die Verwendung des Geldes sind gar nicht so weit hergeholt.

Die britischen Journalisten der BBC setzten spitzfindig die aktuellen Zahlen des US-Schatzamtes neben Apples neueste Bilanzen und erkannten, dass das Technik-Unternehmen über liquide Reserven von 76,4 Milliarden Dollar verfügt. Die Vereinigten Staaten gäben dagegen jeden Monat 200 Milliarden Dollar mehr aus, als sie einnähmen –  und fielen damit schnell hinter die eigene Industrie zurück.

Weil Apple nie zuvor veröffentlicht, was das Unternehmen mit seinem Geld plant, lässt die BBC Branchen-Analysten raten. Man baue eine Kriegskasse auf, um andere Unternehmen zu kaufen, heißt es.

Mögliche Übernahmekandidaten seien der Videoservice Netflix und der Buchhändler Barnes and Noble. Auch kleinere Unternehmen aus dem Bereich der Spracherkennung stünden im Visier der Apfelfirma.

4,5 Milliarden habe man bereits für Patente über ein Patentkauf-Konsortium gemeinsam mit Microsoft ausgegeben, um etwa 6000 Nortel-Patente zu übernehmen.

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