DDR3-Speicher: Anbieter senken die Preise für 2-GByte-Module

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Kingston Technology führt den Vorstoß an und verkauft sein 2-GB-DDR3-Modul für 11 Dollar an die Industrie. Andere DRAM-Anbieter folgten rasch dem Beispiel, so dass der Preis zum Teil schon 10 pro Modul erreicht habe.

An DDR3-Speicher geht auch die nächsten Jahre kein Weg vorbei, bestätigten neulich erst die Marktexperten von IHS iSuppli (wir berichteten). Der plötzliche Preisrutsch hat also andere Ursachen.
Vor allem die Auslieferungsmengen sollen demnächst ordentlich steigen, erzählten Marktinsider dem Branchenblatt Digitimes. Das steht den bislang weniger optimistischen Markt-Ausblicken entgegen.

Dennoch kann die DRAMeXchange bestätigen, dass die DRAM-Kontraktpreise im Juli durchschnittlich über 15 Prozent nachgegeben hatten. Die 2-GB-Module verbilligten sich um 9,4 Prozent und lagen vor ein paar Wochen noch bei 14,5 Dollar. Kingston begründete seinen aktuellen Preisnachlass damit, dass man sich dem aktuellen Marktniveau habe anpassen müssen – man sei aber nicht verantwortlich für den Preisrutsch. DRAMeXchange jedenfalls geht davon aus, dass sich die Preis im August beruhigen werden und nicht weiter ins Bodenlose fallen werden.