Microsoft eröffnet neues Antivirus-Forschungslabor bei München

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In Unterschleißheim bei München, wo auch Microsoft Deutschland seinen Hauptsitz hat, eröffnet Microsoft ein neues Forschungslabor, das Schadprogramme untersuchen und die Sicherheitssoftware des Unternehmens verbessern soll.

Anti-Malware-Labore betreibt Microsoft in Redmond (USA), Melbourne (Australien), Dublin (Irland) – und nun auch in Unterschleißheim. Für den Standort habe man sich entschieden, weil er zentral in Europa liegt und die Partner-Support-Zentren nicht weit sind, teilte Microsoft mit.

In den Forschungslaboren überwacht Microsoft aktuelle Sicherheitsbedrohungen und entwickelt Verfahren zur Analyse von Malware. Die Forschungsergebnisse fließen nicht nur in die Sicherheitsprodukte Security Essentials, Forefront Endpoint Protection, Malicious Software Removal Too und Windows Defender ein, sondern auch in die Suchmaschine Bing, das neue Office 365, den Internet Explorer und viele andere Produkte.

Man investiere permanent in die Erforschung von Bedrohungen und entsprechende Gegenmaßnahmen, sagte Vinny Gullotto, General Manager des Microsoft Malware Protection Centers (MMPC). Mit der neuen Einrichtung könne man schnell auf Bedrohungen in Europa, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika reagieren.