F5 kündigt Update seiner Big-IP-Plattform an

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Der Spezialist für App-Management hat einige wichtige Komponenten seiner Plattform geändert. In erster Linie wolle man damit den IT-Administratoren unter die Arme greifen.

Damit die Betreuung der Infrastruktur und das Verbreiten und Updaten von Software im Arbeitsalltag leichter fällt, bringt F5 Networks seine Version 11 von Big-IP heraus. Sie enthält einige neue Werkzeuge und vereinfacht manche der altbekannten Routinen und die Konfiguration des Systems.

Chef im Ring ist ab sofort das Tool iApp, welches dem IT-Admin erlaubt, mit vorkonfigurierten Templates zu arbeiten sowie die Firmenvorgaben (Policies) zentral zu definieren und zu aktivieren. »Kunden berichteten uns im Beta-Test begeistert davon, dass sie Neueinführungen damit um 84 Prozent schneller und etwa 90 Prozent genauer hinbekommen als mit klassischen Methoden«, erzählt F5-Technikmanager Ken Salchow.

Falls sich die Richtlinien und gesetzlichen Bestimmungen ändern, könne man mit den neuen Werkzeugen ganz leicht nachträgliche Änderungen herbeiführen. »Eine Software, die ursprünglich keinen Zugriff durch iPhones zuließ, kann durch eine Rekonfiguration genau dieses nun beigebracht werden«, schwärmt Salchow.

Big-IP Version 11 bietet verbesserte Endpoint-Kontrolle und diverse Authentifizierungs-Methoden an. Damit könne die IT-Abteilung besser die wachsende Zahl von Geräten im Netzwerk beherrschen. Zudem habe der Application Security Manager (ASM) ein Update erfahren, um die Admins proaktiv und automatisch vor Regelverletzungen zu warnen. Als Bonus gibt es noch eine virtuelle Edition des ASM, mit der die Firma Apps in einer virtualisierten Cloud-Umgebung testen kann. Das 11er-Update werde noch in diesem Quartal verfügbar sein. Bestehende F5-Kunden erhalten es kostenlos.