Samsung N100 Netbook: Sparmodell mit MeeGo OS

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Ob Chromebook, solargetriebenes Netbook oder Designer-Notebooks, Samsung probiert neuerdings ungewöhnliche Konzepte aus. Mit dem N100 geht es weiter, und zwar mit einem Billigmodell für Schwellenländer.

Das eierschalenweiße Netbook-Gerät soll beweisen, dass man einen vernünftigen Mobilrechner günstig bauen kann, ohne auf wichtige Details verzichten zu müssen. Verkaufen wird er sich ohnehin wie von selbst, kostet er doch umgerechnet lediglich 193 Euro. Dafür gibt es ein 1.03 kg leichtes Netbook mit 10,1 Zoll großem Anti-Glare-Display. Jenes schafft eine Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkte und besitzt sogar eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Versorgt wird er von Intels integriertem Grafikchip GMA 3150.

Das DuraCase-Gehäuse besitze ein besonderes Finish, was es gegen Kratzer und Stöße unempfindlich mache. Für den Vortrieb sorgt ein Intel Atom-Prozessor. Der N435 wird mit 1,33 GHz getaktet. Wie bei Netbooks üblich gibt es nur 1 GByte RAM. Die Festplatte bietet immerhin 250 GByte Kapazität. Davon wird nur sehr wenig ans Betriebssystem verschwendet, denn es wurde das linuxbasierte MeeGo verwendet. Das OS ist ein Open-Source-Projekt, welches auf Intel und Nokia zurückgeht.
Ein Multi-Card-Reader, vier USB-Ports und ein Ethernet-Ausgang runden die Ausstattung ab. Ausliefern will Samsung das N100 zunächst einmal in Indien.