Western Digital bringt mehr Daten in seiner Scorpio Blue unter

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Western Digital hat es geschafft, pro Platter eine Datendichte von 500 GByte zu erzeugen, ohne die Integrität der Bits zu gefährden. Ergebnis: Eine schön kleine aber fette Notebook-Platte.

Es hat etwas gedauert, doch nun muss sich die schmale und vor allem flache 2,5-Zoll Notebook-Festplatte von WD nicht mehr unterhalb der TByte-Grenze tummeln, sondern verfügt auch in der kleinsten Scorpio-Bauform über 1 Terabyte. Das Laufwerk bringt es gerade mal auf eine Scheitelhöhe von 9,5 Millimeter, wodurch sie in die meisten Notebook-Modelle hineinpasst.

Damit sie dort auch dauerhaft bleiben kann, hat der Hersteller sie nicht nur mit einem stoßfesten Gehäuse ausgestattet, sondern den Fokus der Entwicklung auf die Zuverlässigkeit gelegt. Darum hat der Terabyte-Sprung auch so lange auf sich warten lassen. Zugleich bietet WD noch aktive Datenschutz-Features an, damit die Kunden keine Angst um sensible Informationen haben müssen.

Zur Abrundung haben die Ingenieure noch für einen niedrigen Stromverbrauch gesorgt, um das Notebook-Akku zu schonen. Zugleich werde die Platte nicht allzu warm, um keinen Hitzestau im engen Gehäuse zu verursachen. Damit nicht genug, hält sich die Scorpio Blue 2 obendrein bei der Geräuschentwicklung zurück und nervt nicht mit hörbaren Rotations-Arien. So viele bewusste Zugaben (plus WD ShockGuard Technologie, Advanced Format Technologie) und technisches Feintuning dürften sich naturgemäß im Preis niederschlagen. Irrtum. Der Hersteller ruft überschaubare 139 Dollar aus.