RIM verärgert Entwickler mit vielen BlackBerry-Aussetzern

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Gerade haben sich die Kanadier öffentlich bei den Entwicklern entschuldigt, da die BlackBerry-Entwickler-Plattform vorige Woche zwei Tage ausgefallen war. Kein Einzelfall.

RIM gab zu, dass man Stabilitätsprobleme mit einigen der Zugangsdienste hatte, so dass etliche Entwickler immer wieder Probleme hatten, sich einzuloggen und ihre Projekte und Aplikationen zu erreichen. »Wir haben uns um die Störungen mit höchster Priorität gekümmert und die Server laufen wieder normal. Programmierer können sich also wieder beruhigt an die Arbeit machen«, bestätigt Vizepräsident Tyler Lessard, der sich für die Unterbrechungen persönlich entschuldigte.
»Wie werden die Dienste in nächster Zeit aufmerksam beobachten und uns auch aktiv nach neuen Lösungen umschauen, um die Zuverlässigkeit des Services zu steigern«, verspricht Lessard auf dem BlackBerry-Entwickler-Blog.

Abgesehen von diesen Mitteilungen gab es sonst wenig Hilfe oder Trost für frustrierte BB-Entwickler, die ihrem Unmut online freien Lauf lassen. Sie bemängeln fehlende Status-Anzeigen, fehlende Twitter-Nachrichten für die Situation, keine Angaben über die mögliche Reparatur- oder Ausfallzeiten, das Fehlen von Backup-Systemen für den Dienst sowie die Regelmäßigkeit, mit der solche Probleme auf der Plattform auftauchen.

Der Ärger in der Community kommt absolut zur Unzeit, denn RIM muss ganz schön kämpfen, um die Entwickler bei der Stange zu haben. Das liegt vor allem daran, dass andere Smartphone- und Tablet-Plattformen momentan deutlich größere Erfolge vorzuweisen haben und Mitbewerber wie HTC mit offensiver Werbung versuchen, die Programmierer abzuwerben.