Cisco baut 6500 Stellen ab und verkauft Fabrik an Foxconn

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Der Netzwerkausrüster Cisco hat seine Restrukturierungspläne weiter konkretisiert. Um die Kosten zu senken, sollen 6500 Stellen abgebaut werden. Zudem verkauft man eine Fabrik zur Fertigung von Settop-Boxen nebst 5000 Mitarbeitern an Foxconn.

Nachdem Cisco bereits kräftig umorganisiert und mit den Flip-Kameras eine ganze Sparte dichtgemacht hat, sollen nun die Kosten weiter gedrückt werden, um wieder in die Spur zu kommen. Rund neun Prozent der Belegschaft müssen gehen – das sind 6500 Mitarbeiter und damit deutlich weniger als die 10 000, über die zuvor spekuliert worden war. Allerdings verkauft Cisco eine Fabrik zur Herstellung von Settop-Boxen in Juarez (Mexiko) an Foxconn und trennt sich auf diese Weise von weiteren 5000 Mitarbeitern. Die sollen allerdings ihren Job behalten, man erwarte keinen Stelleabbau im Zuge des Verkaufs, erklärte Cisco.

Die 6500 Mitarbeiter, von denen sich der Netzwerkausrüster trennen will, sollen in der ersten Augustwoche informiert werden. Etwa 2100 würden Angebote zum freiwilligen Wechsel in den vorzeitigen Ruhestand annehmen, hofft Cisco. Für die anderen soll es Abfindungen und Hilfen bei der beruflichen Neuorientierung geben. Alles in allem würden dadurch Kosten in Höhe von maximal 1,3 Milliarden Dollar auflaufen, schätzt Cisco, der Löwenanteil 750 Millionen Dollar im vierten Finanzquartal des Unternehmens.