LCD-TV: Sharp und Foxconn bündeln Kräfte

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Mit einem gemeinsamen Joint-Ventures in Taiwan wollen die beiden Display-Hersteller Ende des Jahres günstigere LCD-Panels herstellen.

TV-Apparate mit Flüssigkristallbildschirmen sind nach wie vor ein Verkaufsschlager. Trotzdem blicken die maßgeblichen Hersteller schon mal vorsorglich in die Zukunft und wappnen sich für den erlahmenden Markt und sinkende Preise. Daher unterzeichneten Sharp und Foxconn eine weitreichende Vereinbarung. Im Kern beginnt das gemeinsame taiwanische 50;50-Joint-Ventures Ende des Jahres die Produktion von Komponenten für LCD-TV-Displays. Dazu gehören auch das Glas-Substrat und die Farbfilter.

Durch den Vertrag abgedeckt ist eine Einbindung von Chimei Innolux (CMI), einer Schwestergesellschaft von Foxconn, die Sharp mit TV-Panels der Größen 20 bis 40 Zoll versorgen wird, während die Japaner im Gegenzug CMI mit Panels ab 60 Zoll aufwärts beliefern werde. Außerdem werde Sharp seine Energiespar-Technologie an CMI weitergeben.