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Kamera-Auto von Navteq / Fotofahrt für Microsoft Bing Maps Streetside

Bing Maps Streetside: Widerspruch ab 1. August möglich

Vom 1. August bis zum 30. September nimmt Microsoft Vorab-Widersprüche gegen eine Veröffentlichung von Bildern bei Bing Maps Streetside entgegen.

von Daniel Dubsky 2

Noch steht nicht fest, wann Bing Maps mit den Bildern deutscher Straßenzüge startet, Microsoft spricht nur vom Herbst 2011. Doch im August und September können die Bundesbürger schon mal widersprechen und damit sicherstellen, dass die Front ihres Wohnhauses beim Start nicht zu sehen ist. Ein Widerspruchsformular soll ab dem 1. August online bereitgestellt werden.

Microsoft betont erneut, dass man die Möglichkeit zum Vorab-Widerspruch freiwillig einräumt, denn verpflichtet ist man dazu nicht. Im Kodex für Geodatendienste, den der Branchenverband Bitkom gemeinsam mit Unternehmen erarbeitet hatte, ist ein solcher nicht vorgesehen, vor allem um kleinere Anbieter nicht zu überfordern. Ohnehin würden für die Bearbeitung der Vorabwidersprüche mehr Daten benötigt als der Unkenntlichmachung der Fotos nach Veröffentlichung, so Microsoft und Bitkom, die nach dem Start des Dienstes jederzeit eingefordert werden kann.

Letzter Kommentar




2 Antworten zu Bing Maps Streetside: Widerspruch ab 1. August möglich

  • 31. August 2011 à 13:06 vonJörg Salge

    Kein Wunder, daß so wenig Widersprüche kamen: Das Thema wurde in den Medien und im Internet so gut wie totgeschwiegen. Zuerst wurde eine Widerspruchsmöglichkeit sogar verneint! Die Menschen lehnen aus Unwissenheit nicht ab, nicht, weil sie jetzt anders denken! Das war so gewollt!!!

  • 31. August 2011 à 19:12 vonDaniel

    Das sehe ich nicht ganz so. Bei den meisten IT-Publikationen wurde darüber berichtet. Was die Massenmedien angeht, kann ich es nicht genau sagen – aber zumindest bei Spiegel Online war es auch ein Thema.

    Jetzt zu sagen, es wäre schlecht, dass dieses mal nicht so reißerisch berichtet wurde, weil es dadurch viel weniger Leute mitbekommen haben, halte ich für den falschen Ansatz. Es wurde angemessen berichtet, ohne dass Medien und Politik das Thema aufgebauscht haben.

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