Parallels will Firmen von Mac-Windows-Virtualisierung überzeugen

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Der Virtualisierungs-Spezialist wendet sich gezielt an IT-Administratoren, die in einer von Windows dominierten IT-Umgebung auch Apple Mac-Systeme supporten müssen.

Bislang haben vor allem Privatanwender oder Freiberufler die Parallels-Produkte genutzt, um eine Brücke zwischen Windows und Mac OS X zu schlagen. Nun möchte sich der Hersteller stärker im Unternehmen etablieren und legt zu diesem Zweck den »Parallels Desktop 6 for Mac Enterprise Edition« auf. Damit können Administratoren zeitsparend über das Netzwerk alle Mac-Systeme der Infrastruktur damit ausrüsten. Die Mitarbeiter vor dem Mac sind damit in der Lage, native Windows-Apps in einer virtuellen Umgebung auf einem Mac laufen zu lassen. Die IT-Abteilung hat natürlich noch die Vorteile, sich mit Parallels das Leben beim Patchen oder Zugriff auf die Desktops zu erleichtern.

»Da die Apple-Systeme sich wieder mehr im Firmenumfeld verbreiten, gibt es einen wachsenden Druck, dass die wichtigsten Firmen-Apps in beiden Betriebssystemwelten gleichermaßen genutzt werden können«, bestätigt Laura DiDio, Analystin beim Marktforscher Information Technology Intelligence Consulting. »Bislang standen in manchem Büro einfach zwei Maschinen. Doch mit der heutigen Leistungsfähigkeit der Prozessoren wäre eine Virtualisierung die elegantere und günstigere Lösung«, glaubt sie.

Zudem wäre es eine Lösung für die vielen privaten Apple-Mobilgeräte, die Mitarbeiter zunehmend ins Büro mitbringen. Die flotten Exemplare davon wären so ebenfalls mit der nötigen Firmen-Software zu versorgen. »Für die Firma ergibt sich daraus eine erhöhte Produktivität und verbesserte Arbeitsprozesse, denn es muss nicht mehr so viel mit der Konvertierung von Dateiformaten gekämpft werden. Parallels Desktop 6 for Mac Enterprise Edition vereinfacht das Leben der IT,« führt der zuständige Marketingmanager Kim Johnston aus.