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Nokia Siemens Networks: Kein Käufer in Sicht, Börsengang als Option

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Nokia und Siemens finden keinen Investor für ihr Netzwerk-Jointventure. Nun wird umstrukturiert – und möglicherweise sogar ein Börsengang ins Auge gefasst.

Insbesondere Nokia war daran interessiert, seine Anteile an Nokia Siemens Networks zu verkaufen, ist damit aber gescheitert. Medienberichten zufolge fand sich kein Investor, was sich dann bei NSN-Chairman Olli-Pekka Kallasvuo so anhört: »Wir glauben, dass die aktuellen Anteilseigner in der besten Position sind, den Wert des Unternehmens zu vergrößern.«

Binnen zwei Monaten wollen Nokia und Siemens nun einen Restrukturierungsplan vorlegen, berichtet die Financial Times. Ob die Eigentumsverhältnisse so bleiben, wie sie sind, ist keineswegs sicher, wie das Wirtschaftsblatt von Leuten erfahren haben will, die mit der Situation vertraut sind. Es müsse kein 50/50-Jointventure bleiben und Börsengang sei möglich, heißt es.

»Nokia und Siemens haben ihr Bekenntnis zu Nokia Siemens Networks erneuert«, sagte NSN-CEO Rajeev Suri. Wie lange beide zu dem Jointventure stehen, bleibt aber abzuwarten, denn einer Reuters-Meldung zufolge würde Siemens lieber früher als später aussteigen.