Microsoft bringt Update von Windows Intune

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Der cloudbasierte »Windows Intune Management Service« erhält die Fähigkeit, von zentraler Stelle aus Apps über alle Client-PC-Systeme hinweg in Stellung bringen zu können.

Windows Intune war überhaupt erst in diesem Frühjahr an den Start gegangen (wir berichteten), schon schiebt Microsoft eine überarbeitete Version nach. Die kündigte der Softwarekonzern gestern noch auf der Worldwide Partner Konferenz in Los Angeles an. Das Update befinde sich allerdings noch im Beta-Stadium. Die Finalversion dürfte gegen Ende des Jahres an alle Firmenkunden ausgeliefert werden, schätzt Microsoft.
Kunden können sich für die Beta auf der MS-Springboard-Seite im TechNet anmelden. Allerdings wird der Testeinsatz auf zehn Systeme im Netz beschränkt.

Die Verbesserungen bauen auf die existierenden Fähigkeiten von Intune auf und würden vor allem jene Punkte und Eigenschaften betreffen, die von den bisherigen Kunden und MS-Partnern als Feedback angemerkt wurden. Vor allem die Fähigkeit, beliebig viele der verwalteten PCs zentral mit frischen Apps oder Fremdsoftware wie Office-Pakete und Adobe Reader versorgen zu können, gehe auf Kundenwunsch zurück, erzählt Intune-Produktmanager James Lockyer. Und weiter: »Der IT-Admin strickt ein App-Paket und lädt es in die Cloud hoch, von wo aus es alle definierten Rechner erreicht. Ideal für weltweite Firmen und Organisationen. So sind auch Software-Updates leicht zu verbreiten.«

Microsoft werde für jeden Kunden 2 GByte Platz in der Azure-Cloud reservieren und einige Tools zur Verfügung stellen, damit die Testdistrubution erfolgreich durchprobiert werden könne. Hinzu kommen noch Support-Funktionen, Remote-Kontrolle und die Möglichkeit, bei einem Zielcomputer aus der Ferne einen Neuestart oder einen Malware-Scan auslösen zu können. Von Windows-Intune-Neukunden verlangt Microsoft übrigens knapp 10 Euro pro PC und Monat.