IBM bringt zEnterprise-System für Mittelständler

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Der im vergangenen Sommer vorgestellte Mainframe zEnterprise bekommt das Einstiegsmodell zEnterprise 114 zur Seite gestellt, mit dem IBM mittelständische Unternehmen ansprechen will, die Mainframe-Anforderungen haben, für die jedoch das große System überdimensioniert und zu teuer ist.

Für die z114 stehen bis zu 14 Mikroprozessoren bereit, wobei die Konfiguration bis zu zehn Spezialprozessoren wie den System z Application Assist Processor oder den System z Integrated Information Processor umfassen kann. Diese sind auf bestimmte Anwendungen wie Java oder Linux optimiert und sollen dabei helfen, bestehende Workloads zu integrieren. Dabei helfen wie beim großen Bruder zEnterprise der Unified Resource Manager und die BladeCenter Extensions, die die Verwaltung des Mainframes mit der Verwaltung von Power7- und x86-Systemen vereinen und es erlauben, Ressourcen und Workloads flexiblen zuzuweisen.

IBM verspricht Performance-Verbesserungen bis 18 Prozent bei traditionellen z/OS-Workloads und bis zu 25 Prozent bei mikroprozessorintensiven Workloads im Vergleich zum Vorgängersystem z10 BC. Auf der z14 können die neuesten zEnterprise-Betriebssysteme laufen, darunter auch das neue zOS V 1.13, das Verbesserungen bei Software-Implementierung und Plattenverwaltung bringt sowie überarbeitete Funktionen für die Fehlererkennung sowie Verschlüsselung und Compliance.

Um Mittelständlern die z114 schmackhaft zu machen, hat IBM einige Finanzierungsangebote geschnürt, bei denen die Zahlungen zum Teil erst 2012 beginnen. Zudem kauft man Altsysteme zurück – nicht nur die eigenen, sondern auch Itanium-Server von HP und Sun-Server von Oracle.