Gerücht: Cisco will 10.000 Mitarbeiter entlassen

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Die Belegschaft des Netzwerkspezialisten soll um kräftige 14 Prozent reduziert werden. Die ersten 7.000 Entlassungen sollen schon für Ende August ausgesprochen werden.

Diese plötzlice Maßnahme kommt überraschend und dürfte schmerzhaft sein. Cisco hat sie auch nicht offiziell angekündigt, sondern eine interne Quelle hat die Pläne gegenüber dem renommierten Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg ausgeplaudert. Laut deren Bericht stehen akut 10.000 Jobs auf der Kippe. Rund 3.000 Mitarbeiter will Cisco vorzeitig in Rente schicken. Schon länger gab es Gerüchte über einen Stellenabbau.

Der Kahlschlag in den Reihen der Arbeitnehmer sei »Teil einer größeren Strategie, um die Profite des Unternehmens zu stärken.« Die künftigen Ex-Mitarbeiter sollen dafür zahlen, dass dem Konzern Marktanteile verloren gehen. Der Informant vermutet, dass CEO John Chambers nicht mehr so sehr auf bestimmte Segmente fokussieren möchte, in denen man Probleme habe, ordentliche Gewinne zu erwirtschaften.

Cisco hat neulich den Bereich der kleinen Videokameras den Rücken gekehrt, da die Verkäufe hier schleppend verliefen. Analysten vermuten seit längerem, dass Cisco im Unternehmensbereich der Consumer-Produkte eine Einschnitte wird vornehmen müssen. Die Branche erwartet eine Offenlegung der Cisco-Umstrukturierungspläne im August.