Green-IT-Spezialist 1E kommt nach Deutschland

Green-ITInnovation

Das auf Energieeffizienz-Lösungen spezialisierte Unternehmen 1E wird seine Produkte jetzt auch in Deutschland anbieten. Dabei schreckt 1E auch nicht vor großen Versprechungen zurück. Die deutsche Wirtschaft könnte mit den 1E-Lösungen Milliarden Euro einsparen.

Fast zwei Milliarden Euro könnte Deutschland an Energiekosten sparen, wenn jeder PC oder Server in Unternehmen die Energiespar-Software von 1E installiert hätte. Das zumindest behauptet das auf Green IT- und Energie-Effizienz-Lösungen spezialisierte Unternehmen mit dem kurzen Namen.

Gleichzeitig will 1E mit diesem Versprechen jetzt auch in Deutschland auf sich aufmerksam machen. Vom Büro in Frankfurt aus will das 1997 gegründete Unternehmen den Markt aufrollen.

Sofortiges Handeln

In seiner Mitteilung argumentiert 1E auch mit dem Atomausstieg in Deutschland. Der erfordere nämlich»sofortiges Handeln«. Durch Einsatz von entsprechender Software – gemeint ist natürlich die von 1E – könnten deutsche Unternehmen pro Jahr 1,9 Milliarden Euro an Energiekosten einsparen.

Zugleich könnte das mit der 1E-Software bewerkstelligte »Eliminieren von nicht benötigten Servern« und das Ausschalten von PCs über Nacht und an Wochenenden die Treibhausgasbilanz um 9,1 Millionen Tonnen entlasten.

1E wird in Deutschland sein gesamtes vorhandenes Produkt-Portfolio anbieten. Dazu gehören beispielsweise Software für das Energiemanagement von PCs und Servern oder Automatisierungslösungen. Für Server gibt es Software zur Überwachung des Stromverbrauchs bzw. Tools, mit denen die Serverleistung kontinuierlich an den Bedarf angepasst werden kann.

740 Millionen Euro eingespart

Nach eigenen Aussagen hat 1E durch seine IT-Effizienz-Lösungen den Unternehmen bisher schon zu Kosteneinsparungen in Höhe von 740 Millionen Euro verholfen, davon entfallen 407 Millionen auf Energiekosten.

Hauptsitz des in 42 Ländern tätigen Unternehmens sind in London und New York. Als Leiter von 1E in der Region DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) wurde Radu Gheorghievici-Pohl benannt. Er hat bereits bei Firmen wie VMware, Amdocs oder Microstrategy Erfahrungen im Enterprise-Markt gesammelt.