WordPress 3.2 ist da

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Laut Wordpress-Gründer Matt Mullenweg ging es bei Wordpress 3.2 vor allem darum, das Weblog-System schlanker und schneller zu machen. Viele Änderungen stecken daher unter der Haube, andere wie das neue Standard-Theme sind dagegen offensichtlich.

Gut vier Monate nach WordPress 3.1, das es laut Mullenweg mittlerweile auf über 15 Millionen Downloads gebracht hat, haben die WordPress-Entwickler die Nachfolgeversion veröffentlicht. Diese bringt mit Twenty Eleven ein neues Standard-Theme mit, bei dem sehr stark auf HTML5 gesetzt wird, und einige optische Veränderungen im Backend, insbesondere im Dashboard.

Darüber hinaus treibt man die Bemühungen voran, WordPress-Nutzern ein ablenkungsfreies Schreiben von Posts zu ermöglichen. Per Button lässt sich der Editor in den Vollbildmodus schalten, den Mullenweg auch »Zen Mode« nennt, weil alle Bedienelemente ausgeblendet sind und sich der Autor voll auf seinen Text konzentrieren kann.

Darüber hinaus sind einige neue Shortcuts in die Admin Bar eingezogen und in der Kommentarverwaltung soll der Admin Kommentare schneller freigeben und beantworten können.

Ansonsten wurde viel unter der Haube gearbeitet, um WordPress zu beschleunigen, aber auch um endlich den Support von PHP4 und älteren MySQL-Versionen einstellen zu können. So sind mit WordPress 3.2 nun PHP 5.2.4 oder neuer und MySQL 5.0.15 oder neuer Pflicht. Zudem kappt man den Support für den Internet Explorer 6 und beginnt bereits damit, den Support für den Internet Explorer 7 auslaufen zu lassen.

Mit Version 3.2 unterstützt WordPress inkrementelle Updates, so dass das Aktualisieren einer WordPress-Installation schneller als bisher vonstatten gehen soll.