Shuttle legt Minicomputer für Profi-Einsatz auf

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In der jüngeren Vergangenheit hat Shuttle Computer mehr als einmal bewiesen, potente Gaming-Computer in platzsparenden Desktop-Gehäusen unterbringen zu können. Nun steht der Büro-Einsatz auf der Agenda.

Nach der Neuentwicklung Shuttle R4 für Intels Sandy-Bridge-Architektur (wir berichteten) folgt nun ein Schwestermodell, welches sich für Business-Einsätze empfehle. Der Barebone-Hersteller hat seinen High-End-Computer für den Profi-Arbeitsplatz bereits fertig. Er hört auf den Namen Shuttle H3 6700P, erreiche das Leistungsniveau einer Workstation, was man ihm beileibe nicht ansieht.

Auf dem eigenen Motherboard arbeitet Intels H67 Express-Chipsatz. Der kann die zweite Core-Generation (Sandy Bridge) ansprechen. Bestellbar sind die Core i5 und Core i7 Prozessoren von Intel sowie bis 16 GByte DDR3-Arbeitsspeicher. Als Grafikkarten stehen wahlweise Nvidia Quadro oder AMD FirePro parat. Die Abwärme dieser geballten Rechenpower werde durch Shuttles patentiertes  I.C.E.-Kühlsystem abgeleitet. Wer sich auf die passiven Hitzeröhren nicht verlassen will, kann auch ein Flüssig-Kühlsystem (Liquid I.C.E. II) ordern.

Als Betriebssystem geht Windows 7 Professional (64 bit) an den Start. Zwei SATA-Laufwerke mit je 500 GByte Kapazität können in das kleine Kompaktgehäuse eingebaut werden. Trotzdem sei noch Platz für einen DVD-Brenner (24 fach, Dual Layer, EIDE). Gegen Aufpreis gibt es stattdessen ein Blu-ray-Combo-Drive oder Blu-ray-Brenner. Der Shuttle H3 6700P sei ab sofort bestellbar. Der Grundpreis liegt bei etwa 500 Euro.