Aus Atos Origin und Siemens IT Solutions and Services wird Atos

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Der französische IT-Dienstleister Atos Origin hat die Übernahme von der Siemens-Tochter SIS abgeschlossen und firmiert nun nur noch unter dem Namen Atos.

Auf einer außerordentlichen Aktionärsversammlung stimmten die Atos-Aktionäre Ende der vergangenen Woche der im Februar angekündigten Übernahme zu. Damit entsteht einer der zehn größten IT-Dienstleister weltweit – mit 78 500 Mitarbeitern in 42 Ländern und einem Jahresumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

Es sei ein »großer Tag« für das Unternehmen, erklärte denn auch Thierry Breton, CEO und Chairman von Atos. »Für den IT-Markt ist die Verbindung von Atos Origin und Siemens IT Solutions and Services eine aufregende Weiterentwicklung. Wir haben jetzt die Chance, als Fortschrittsmotor zu agieren, mit unseren Kunden Geschichte zu schreiben und den Markt mit neuen Ideen zu beleben. Wir können in dieser Allianz zukunftsorientiert arbeiten und für unsere Aktionäre, Mitarbeiter und Kunden neue Werte schaffen.«

Siemens erhält für SIS einen Aktienanteil von 15 Prozent an Atos, da den Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur für Siemens übernimmt. Der Outsourcing-Vertrag hat ein Volumen von 5,5 Milliarden Euro und eine Laufzeit von sieben Jahren.