Toshiba Tecra R840-11E im Test

Toshiba hat mit dem Tecra R840-11E ein Business-Notebook mit 14 Zoll im Programm, das etwa 2 Kilogramm wiegt und von einem Core i5 angetrieben wird. ITespresso.de hat es auf dem Prüfstand.

von Siegfried Moersch 1

Wie es sich für ein Business-Notebook gehört, setzt Toshiba beim Tecra R840-11E auf ein schwarzes Gehäuse. Eyecatcher sind die beiden chromierten Klappscharniere für den Display-Deckel, auf dem – ebenfalls im Chromlook – das Firmenlogo von Toshiba prangt. Leider ist das Gehäuse aus Kunststoff und nicht besonders stabil. Das Chassis gibt unter Druck sehr schnell nach und auch die Tastatur lässt sich an den meisten Stellen eindrücken, das Display kann wegen des dünnen Gehäusedeckels stark verbogen werden.

Display und Schnittstellen

Das 14-Zoll-Display des Toshiba Tecra R840-11E kann maximal 1366 x 768 Pixel darstellen. Die Oberfläche des Panels ist matt, so dass es keine störenden Reflexionen gibt. Externe Monitore lassen sich via VGA und DisplayPort anschließen, eine HDMI-Schnittstelle besitzt das Notebook nicht. Eine solche bietet aber der Toshiba Hi-Speed Port Replicator II, für den sich an der Unterseite des Notebooks ein Anschluss befindet.

Darüber hinaus bietet das Notebook einen USB-Port und einen kombinierten USB/eSATA-Port, dazu ExpressCard-Steckplatz und Kartenleser für SD-Speicherkarten. Dazu kommen LAN-Port (Fast Ethernet) sowie Bluetooth 3.0 und WLAN nach 802.11b/g/n. Außerdem ist ein UMTS-Modul integriert.

Rechenleistung

Das Toshiba-Notebook arbeitet mit einer 2,5 GHz schnellen Intel-CPU von Typ Core i5-2520M, die dank Turbo Boost auf bis zu 3,2 GHz hochtakten kann. Das geschieht jedoch automatisch, ohne dass der Anwender darauf Einfluss nehmen kann.

Für die Grafik zeichnet die integrierte HD-Grafik des Prozessors verantwortlich, die keinen eigenen Videospeicher besitzt und sich die notwendigen Speicherressourcen vom Arbeitsspeicher abzwackt. In unserem Testgerät war ein S0-Modul mit 4 GByte verbaut. Mit dem zweiten, freien DIMM-Slot lässt sich der Arbeitsspeicher auf bis zu 8 GByte aufrüsten.

Die Leistung der CPU ist gut, auch wenn die Grafik ein wenig hinterherhinkt. Für ein Gerät dieser Größe und mit dem Zweck, mobiles Arbeiten zu ermöglichen, ist sie jedoch völlig ausreichend.

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Darüber hinaus stecken ein DVD-Brenner und eine Festplatte im Notebook. Bei der Festplatte handelt es sich um ein 2,5-Zoll-Modell von Hitachi, das 320 GByte fasst, 16 MByte Cache mitbringt und mit 7200 Umdrehungen arbeitet. Wie üblich bei Toshiba wird die Platte mit einem Bewegungssensor überwacht: Das heißt, wird das Notebook unsanft oder zu schnell bewegt, reagiert der Sensor und fährt den Schreib-/Lesekopf in einer sichere Parkposition.

Akkulaufzeit

Der 6-Zellen-Akku im Tecra R840-11E besitzt eine Ladekapazität von 6100 mAh. Im Web- und Office-Betrieb (WLAN: an, Energiesparplan: ausbalanciert) hält er 253 Minuten durch – das sind gut vier Stunden. Weniger wird es bei anspruchsvollen Anwendungen: beim HD-Video-Playback wurden alle Verbindungen wie WLAN und Bluetooth deaktiviert und der Energieverbrauch auf Höchstleistung gesetzt. Nach gut drei Stunden ist hier der Akku leer.

Damit er wieder eine Ladekapazität von 100 Prozent erreicht, muss das Notebook für 163 Minuten an die Steckdose, was eine recht lange Ladezeit ist.

Ergonomie

Das Toshiba Tecra R840-11E besitzt 87 freistehende Tasten, jedoch keinen separaten Nummernblock. Daher sind viele Tasten mehrfach belegt, was für ein 14-Zoll-Notebook völlig normal ist.

Auf der Tastatur lässt es sich gut tippen. Die Cursor-Tasten sind leicht abgesetzt und lassen sich so auch im Dunkeln gut treffen. Das Touchpad reagiert unmittelbar und unterstützt Multitouch-Gesten. Es kann per Tastendruck abgeschaltet werden, die zwei Maustasten funktionieren aber auch dann noch. Als Mausersatz lässt sich in diesem Fall der blaue Trackpoint verwenden.

Das Notebook wiegt etwa 2 Kilogramm und lässt sich selbst mit Netzteil (87 Gramm) gut transportieren. Im Betrieb bleibt es relativ leise: im Büro war der Lüfter selbst beim Stresstest kaum hörbar, im heimischen Wohnzimmer, wo es etwa ruhiger sein kann, ist eher dagegen gut zu vernehmen.

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Eine Antwort zu Toshiba Tecra R840-11E im Test

  • 23. November 2011 à 16:06 von Vanessa

    Danke für die ausführlich Beschreibung, mein letzter Laptop hat leider den Geist aufgegeben und ich überleg grad ob ich mir einen Toshiba Tecra holen sollte. Von der Beschreibung her scheint er auf jeden Fall ziemlich solide zu sein.

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