Insider: Dell plant über 10 Millionen Business-Notebooks in 2012

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Laut den angeblichen Bestellungen bei taiwanischen Fremdhersteller haben sich die Texaner die Messlatte bei Geschäftsnotebooks recht hoch gelegt. Außerdem scheinen sie nur noch einem Hersteller zu vertrauen.

Vertreter des taiwanischen Auftragsherstellers Compal Electronics verrieten dem Branchenmagazin Digitimes, dass Dell Computers eine gewaltige Einzelbestellung von 10 Millionen Business-Notebooks abgegeben habe. Compal solle diese Menge in einem Jahr ausliefern. Eine offizielle Bestätigung gab es weder von Compal noch von Dell.

Im vorigen Jahr hatten die Texaner ihr Volumen für Geschäfts-Notebooks noch auf Compal und Foxconn (Hon Hai Precision Industry) aufgeteilt. Doch nun lasse man Foxconn außen vor und gebe das leicht vergrößerte Volumen komplett an Compal, werden die Insider zitiert. Damit sei der taiwanische Hersteller künftig für rund 90 Prozent aller Profi-Notebooks mit Dell-Schriftzug verantwortlich. Neben Dell beliefert Compal im wesentlichen noch Acer, Lenovo und Toshiba.

Während der Markt für Netbooks und preiswerte Notebooks unter der Konkurrenz von Tablets und Smartphones leide, erwarten die Hersteller einzig bei den Geschäfts-Modellen florierende Geschäfte. Noch in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres schätzt Compal Electronics einen möglichen Absatz von 48 Millionen Business-Notebooks. Im Vergleich dazu würden lediglich 3,8 Millionen Tablets verkauft.