Google macht Schluss mit PowerMeter und Health-Services

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Die zwei und drei Jahre alten Dienste des Webkonzerns sollen aufgegeben werden. Sie sollten eigentlich dabei helfen, Gesundheitsinformation zu finden beziehungsweise den aktuellen Energieverbrauch festzustellen.

In den nächsten Monaten beabsichtige Google, die beiden Dienste abzuschalten. Präzise soll das Google PowerMeter-Projekt am 16. September offline gehen, während die Health-Plattform noch bis zum 1. Januar 2012 seine Daten vorrätig halte. Der Webkonzern empfiehlt allen Nutzern der Dienste, sich bis dahin noch alle Informationen zu saugen, an denen sie ein Interesse haben könnten.

Google Health wurde im Mai 2008 gestartet (wir berichteten) und sollte den Menschen einen sicheren Weg öffnen, an ihre eigenen medizinischen Krankenakten, die Familienhistorie, wichtige Messwerte und alle bisherigen Verschreibungen und vermerkten Unverträglichkeiten heranzukommen. Google wollte diese Daten von diversen Arztpraxen, Krankenhäusern, Gesundheitsstationen Arbeitgeber und Krankenkassen einsammeln.

Die PowerMeter-Plattform ging 2009 online und sollte den Verbrauchern helfen, ihren heimischen Stromverbrauch zu messen. Für Stromversorger und den dienstleistenden Elektriker schuf Google eine API zwischen (smartem) Stromzähler und deren Software oder Appliances, um so aktuelle Messwerte in den Dienst einzubinden.

»Beide Dienste gingen davon aus, dass Verbraucher mit mehr und besseren Informationen auch klügere Entscheidungen fällen können, ob es nun um das eigene Wohlbefinden oder um das private Bankkonto geht«, führte das offizielle Google-Blog aus. Und gab zu, dass »wir nicht die Größenordnung erreicht haben wie erhofft.«