Studie: ITK-Branche investiert überdurchschnittlich in Weiterbildung der Mitarbeiter

JobsKarriere

Während Beschäftigte in Deutschland durchschnittliche 2,5 Tage für Weiterbildung zur Verfügung haben, sind es in der ITK-Branche sogar 4,5 – wobei die Unternehmen vor allem in junge Mitarbeiter und solche mit Kundenkontakt investieren.

Unternehmen in der ITK-Branche geben durchschnittlich 1500 Euro pro Jahr und Mitarbeiter für Weiterbildung aus. Das geht aus einer Studie der Bitkom Servicegesellschaft (BSG), des Beratungsunternehmens Kienbaum Management Consultants und dem F.A.Z.-Institut hervor. Mit 4,5 Weiterbildungstagen liegt die ITK-Branche deutlich über dem Durchschnitt von 2,5 Tagen, was man vor allem auf den hohen Innovationsdruck zurückführt.

Die Unternehmen bevorzugen klassische Lernformate wie beispielsweise Inhouse-Seminare. »Die neueren und flexibleren E-Learning-Angebote erfreuen sich zwar steigender Beliebtheit, werden bisher allerdings eher ergänzend zu den konventionellen Lernformen wahrgenommen«, erklärt Horst-Dieter Bruhn von Kienbaum.

Zudem setzen die Unternehmen klare Prioritäten, wer in den Genuss von Weiterbildungsmaßnahmen kommt. Das meiste Geld kommt Mitarbeitern mit Kundenkontakt zugute, zudem wird mehr in jüngere als in ältere Mitarbeiter investiert.

88 Prozent der befragten Unternehmen waren der Meinung, dass Weiterbildungsmaßnahmen ein adequates Mittel gegen den Fachkräftemangel seien. Zwei Drittel glauben zudem, künftig noch mehr in Weiterbildung investieren zu müssen.