Oracle macht erstmals mehr als 10 Milliarden Dollar Umsatz

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Der Datenbankriese hat im zurückliegenden Quartal erstmals die Marke von 10 Milliarden Dollar Umsatz durchbrochen. Doch während das Geschäft mit Software und Services gut läuft, schwächelt die Hardware-Sparte.

Für das am 31. Mai abgeschlossene Geschäftsquartal vermeldet Oracle einen Umsatz von 10,775 Milliarden Dollar. Das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und vor allem ein Erfolg des Software-Bereiches, der um 17 Prozent zulegte. Oracle-Präsident und CFO Safra Catz hob vor allem das organische Wachstum hervor, denn man hätte bei neuen Software-Lizenzen sogar ein Umsatzwachstum von 19 Prozent hingelegt und das fast ohne die Hilfe durch Akquisitionen.

Weniger gut läuft es dagegen für die Hardware-Sparte, die fünf Prozent Umsatz einbüßte. Lässt man den Hardware-Support außen vor und betrachtet nur die reinen Produktverkäufe lag das Minus sogar bei elf Prozent. An den Komplettlösungen Exadata und Exalogic lag es allerdings laut Oracle-Präsident Mark Hurd nicht, denn die hätten gut zum Wachstum beigetragen. So seien weltweit schon 1000 Exadata-Maschinen installiert, so Hurd, und man wolle diese Zahl im nun beginnenden Finanzjahr 2012 verdreifachen.

Oracles Nettogewinn lag im vierten Geschäftsquartal bei 3,209 Milliarden Dollar – ein stattliches Plus von 36 Prozent.