Microsoft nimmt keine Gebühren mehr für Azure-Upload

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Der Software-Konzern überraschte gestern noch mit einer geänderten Cloud-Strategie: Der hauseigene Dienst Windows Azure soll für hereinströmende Daten kein Geld mehr verlangen. Damit sollen neue Kunden gelockt werden.

Nach Google betreibt Microsoft immerhin den zweitschnellsten Cloud-Dienst, wie neulich erst Tester herausfanden.
Um noch einen anderen Vorteil ins Feld führen zu können, werden Kunden ab dem 1. Juli nicht mehr für ihre Daten-Uploads zur Kasse gebeten. Und zwar unabhängig davon, ob Cloud oder Firmennetz gerade durch besonders viel Traffic belastet werden.

Microsoft möchte mit dieser Entscheidung die Eintrittshürde für Neukunden senken, denn eine erste große Migrationswelle aller gesammelten Daten in die Azure-Cloud geht zunächst einmal kräftig ins Geld. Nun ist der Eintritt frei, was vor allem Kunden mit großen Volumina reizen könnte. Bezahlen müssen sie künftig dann nur für den künftigen Download der Daten, berichtet der Konzern im Firmenblog.

Schon im Februar hatte Microsoft gezielt Entwickler angelockt. Jene brauchen für die Azure-Plattform nichts für Storage oder Transfer zahlen, sondern nur dem Azure Small-Compute-Plan zustimmen. Gestartet wurde die MS-Cloud-Plattform ursprünglich 2009 (wir berichteten).