Google verbessert mobile Darstellung von Webseiten

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Egal, ob jemand unter iOS oder Android unterwegs ist, die Darstellung auf dem Mobilgerät sei künftig für alle Google-Sites optimiert, verspricht der Webkonzern.

Sobald ein Mobilbrowser eine der Sites aufrufen will, werde das automatisch registriert und ein geändertes Layout gerendert, welches optimal für das jeweilige Mobilgerät geeignet sei, kündigt Google an. Das erleichtere die Navigation, verbessere die Lesbarkeit und verhindere überlappende Elemente. Auch die wichtigsten Funktionen und Features der Sites würden als mobile Version hinterlegt. Natürlich müsse im jeweiligen Optionsmenü die automatische Anpassung des Seitenlayouts aktiviert sein, damit das auch klappt.

Surfer können sich bei Bedarf eine Vorschau der Lieblingsseite auf ihren Computer laden, um sich ein Bild davon zu machen, wie die Darstellung zum Beispiel auf ihrem Smartphone sein wird. Es lässt sich auch von Hand entscheiden, ob die Seite nach unten hin begrenzt wird, damit es nicht zu ewig-langen Scrollbalken kommt.

Mit der Entscheidung für das Spezialrendering wird vermieden, dass die Mobilsurfer eigene Varianten der Webseiten benötigen, was ja noch oft gemacht wird im Internet. Googles Weg nehme einiges an Arbeitslast von den Schultern der Webdesigner und mindere auch den Aufwand in der Betreuung, da ja keine Sonderseiten mehr nötig sind. Google lässt die bisherigen gesonderten Mobilseiten aber trotzdem noch eine Weile am Leben.

Googles Technik des mobilen Renderings basiert auf einer Technologie, die wohl von Android (Honeycomb) abgeleitet wurde. Momentan arbeitet die Technik mit Apples iOS-Betriebssystem ab Version 3.0 sowie Android ab 2.2 zusammen. An anderen mobilen OS-Varianten werde noch gearbeitet.