EU arbeitet an einheitlichen Regeln für Online-Shopping

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Künftig sollen Verbraucher bei allen Online-Käufen innerhalb der EU ein zweiwöchiges Widerrufsrecht haben, zudem sollen die Händler genauere Informationen zu Lieferbedingungen und Gesamtpreis machen müssen.

Bereits 2008 versprach die EU mehr Verbraucherschutz beim Online-Shopping, jetzt wurden die entsprechenden Regelungen vom EU-Parlament angenommen. Nun muss noch der Rat der Europäischen Union zustimmen, was er voraussichtlich Ende Juli tun wird – anschließend haben die Mitgliedsstaaten zwei Jahre Zeit, um die Vorgaben umzusetzen.

Ziel der EU ist es, europaweit einheitliche und verbraucherfreundliche Regelungen für den Online-Einkauf durchzusetzen. So sollen Verbraucher binnen zwei Wochen einen Kauf widerrufen können. Zudem schreibt die EU genaue Angaben zu Lieferbedingungen und Preisangaben vor und entwirft Regeln für den Kauf digitaler Produkte, denn diese wurden durch die aktuellen EU-Vorschriften nicht abgedeckt.

Das kurbele den grenzüberschreitenden Handel an, so die Hoffnung der EU, die vor einiger Zeit konstatiert hatte, dass sich die Verbraucher bei Online-Käufen im Ausland stark zurückhalten, weil sie nicht wissen, was sie bei später Lieferung oder Nichtlieferung tun können.