Akku-Versorgung: Apple drängt PC-Konkurrenz aus dem Geschäft

Lithium-Polymer-Batterien sind vor allem in den aktuellen MacBook-Modellen anzutreffen. Um genau zu sein verbaut Apple so viele dieser Zellen, dass in der Praxis praktisch kaum etwas für die Akkupacks konkurrierender Hersteller übrig bleibt.

von Ralf Müller 1

Kaum ein Notebook-Hersteller ist in der Lage, ein beliebtes Notebook-Modell mit Lithium-Polymer-Akku auszurüsten, da kein Zulieferer ihm brauchbare Stückzahlen zusichern kann. Das bestätigten jedenfalls gestern einige Zulieferer gegenüber dem Branchendienst Digitimes.

Schuld sei ganz eindeutig Apple, denn der US-Hersteller habe bei den asiatischen Lieferanten derartige Mengen geblockt, dass es angeblich Acer, Asus, Dell und HP gleichermaßen schwer falle, sich für ihre Notebooks eine entsprechende Versorgung zu sichern. Sie können nur auf das Versprechen der Zulieferer hoffen, die eine Ausweitung ihrer Lithium-Polymer-Produktion in Aussicht gestellt haben.

Akku-Hersteller wie Dynapack oder Simplo geben an, dass bereits 20 bis 30 Prozent ihrer Produktion nur auf die neue Batterietechnologie abgestellt sei. Da die Kapazität die Nachfrage nicht befriedigen könne, werde im Markt von einzelnen Abnehmern schon ein Preisaufschlag bis zu 60 Prozent im Vergleich zu Lithium-Ionen-Packs gezahlt.

Nicht nur die größere Kapazität pro Kubikzentimeter reizte Apple an der Lithium-Polymer-Technologie, sondern auch die Fähigkeit des Materials, beliebig geformt werden zu können, so dass sie sich besser dem verfügbaren Platz im Mobilgerät anpassen. Lithium-Ionen-Zellen dagegen mussten zwingend zylindrische Formen besitzen.

Intel hat die PC-Hersteller dazu angeregt, das Design eines MacBook Air zu imitieren und auch solche »Ultrabooks« aufzulegen, doch die würden einen Einsatz von Lithium-Polymer-Zellen praktisch diktieren. Asus hat mit dem UX21 (Foto) so ein Gerät zumindest entworfen.

Bildergalerie Apple MacBook Air

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