Pentax Q: Minikamera mit Wechselobjektiven

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Der Hersteller bewirbt seine Neuerscheinung als »weltkleinste Kompaktkamera mit Wechselobjektiven«. Der Sensor der digitalen Q schaffe eine Auflösung von 12,4 Megapixel.

Hersteller Pentax mochte Panasonic wohl nicht den Markt überlassen und zog daher direkt mit in den neuen Zweig von digitalen Minikameras mit Wechselobjektiv nach. Heute wurde die neue Produktkategorie der Öffentlichkeit vorgestellt: Die kratzfesten Magnesium-Gehäuse der Q sind ziemlich kompakt, leicht und sollen langlebig sein.

Zum guten Ton von anspruchsvolleren Digitalkameras gehören heute etliche Effekte und Filter. Die Q-Familie besitzt Smart-Effekt-Optionen, eine Schnellbedientaste und die Verschmelzung von drei Aufnahmen zur Verbesserung von Kontrast und Helligkeit. Ein Sensor soll das Zittern unserer Hand ausgleichen während eine andere Funktion die Staubschlieren negieren soll. Im Video-Modus werde die volle HD-Auflösung (1080p) mit 30 Frames pro Sekunde unterstützt, was allerdings den Speicher blitzschnell füllen dürfte.

Ein Spezialmodus erlaubt fünf Aufnahmen in einer Sekunde. Der kleine Klappblitz bringt etwas Helligkeit ins Bild und beugt gleich selbst dem Roten-Augen-Effekt vor. Um das Prinzip der Wechselobjektive den Käufern richtig ans Herz zu legen, verlässt sich Pentax nicht auf den Zubehörhandel, sondern hat selbst einen Satz Objektive in Vorbereitung. Mit dem Objektiv Standard Prime (47 mm) soll die Q ab September für 749 Euro zu haben sein, mit zusätzlichem Objektiv Standard Zoom (27,5-83 mm) für 899 Euro.