Qi kündigt Open-Source-Netzwerk-Hardware an

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Qi Software baut jetzt Hardware? Nur ausnahmsweise ein USB-Dongle, um auf Basis eines offenen Standards Wireless-Networking zu gewährleisten.

Wo auch immer proprietäre Formate stören beziehungsweise dem Kunden einen Netzzugang verwehren, soll sich mit »Atusb«-Dongle am Rechner die Chance auf eine Alternative eröffnen. Der Transceiver erfülle die Standards IEEE 802.15.4 und 6lowpan-Network. Durch die Funkübertragung fällt die Datenbreite mit 250 Kilobit/s bei maximaler Reichweite von etwa 10 Metern etwas bescheiden aus. Wer Sender und Empfänger nah zusammen bringt, kann das Tempo laut Qi auf bis zu 2 Mbit/s steigern.

Warum braucht man angesichts von WiFi oder Bluetooth eine Alternative? Qi Software verlangt keine Patent- oder Nutzungsgebühren: »Firmen wie WiLAN ziehen seit Jahren aggressiv vor Gericht, um sich die Nutzung ihrer Rechte bezahlen zu lassen. Auch Banspeed oder Mosaid sind durch Patent-Klagen aufgefallen. Wir wollen da eine sichere, freie, offene Alternative schaffen«, argumentiert der Hersteller. Daher sei auch das 41 Dollar teure Dongle offen gestaltet, damit Entwickler nicht nur die Firmware, sondern auch die Hardware nach belieben modifizieren können.