Neuer Supercomputer von Fujitsu

Green-ITInnovation

Der schnellste Supercomputer der Welt kommt wieder aus Japan. Fujitsus K Computer steht in einem Forschungsinstitut in Kobe. Der Rechner schafft mehr als 8 Petaflop und ist damit um den Faktor 3 schneller als der bisherige Spitzenreiter, der chinesische Tianhe 1A.

Die Leistung der Supercomputer hat wieder einen Sprung nach oben gemacht. Die aktuelle Top500-Liste der schnellsten Supercomputer der Welt weist an der Spitze erstmals einen Rechner aus, der mehr als 8 Petaflop pro Sekunde schafft.

68 544 Sparc-64-VIIIfx Prozessoren mit jeweils acht Kernen treiben Fujitsus »K Computer« zu dieser gigantischen Rechenleistung.

Der Fujitsu-Rechner steht im japanischen Kobe und wurde in Zusammenarbeit mit dem RIKEN Advanced Institute for Computational Science gebaut. Das ist das erste Mal seit 2004, dass wieder ein in Japan gebauter Rechner die Top500-Liste anführt.

Deutschland hat 30 Supercomputer-Installationen

Die meisten Rechner in der Top500-Liste hat allerdings immer noch IBM. 42 Prozent der schnellen Maschinen sind von IBM. Die meisten Supercomputer, 256 an der Zahl, stehen in Forschungseinrichtungen in den USA, gefolgt von China mit 62. Deutschland hat 30 Supercomputer vorzuweisen.

In Sachen Energieeffizienz liegt ein Rechner von IBM an der Spitze, ein BlueGene/Q-Prototyp mit 2 Gigaflop Rechenleistung pro Watt.