RiM: Guter Start fürs Playbook, trotzdem Entlassungen

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RiM steht weiter unter Druck: das zurückliegende Quartal lief weniger gut als erhofft und auch für das nächste Quartal dämpft man bereits die Erwartungen. Nun stehen sogar Entlassungen an, um die Kosten zu senken. Einziger Hoffnungsschimmer scheint das Playbook zu sein, das sich bislang gut verkaufte.

Für das erste Quartal seines Geschäftsjahres 2012 vermeldet RiM einen Umsatz von 4,9 Milliarden Dollar – 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, aber ein Rückgang von 12 Prozent gegenüber den vorigen Quartal. Das Geschäftsjahr habe herausfordernd angefangen, erklärte RiM-CEO Jim Balsillie, und machte den Anteilseignern wenig Hoffnung auf Besserung. Die schwache Nachfrage ziehe sich auch ins zweite Quartal, zudem gebe es Verzögerungen bei der Einführung neuer Produkte. Ob damit das neue Blackberry-Flaggschiff Bold 9900 gemeint ist, ließ er offen.

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Im zurückliegenden Quartal lag der Gewinn von RiM bei 695 Millionen Dollar und damit unter dem Gewinn des Vorquartals und des Vorjahresquartals. Dennoch war es Balsillie wichtig zu betonen, dass RiM profitabel sei. Zudem sei man mit den neuen Produkten gut aufgestellt und würde die Kostenstruktur verändern, so dass man mit einem spürbaren Gewinnzuwachs rechnen könne. In diesem Zusammenhang soll es auch Entlassungen geben, wie viele Mitarbeiter betroffen sind, teilte das Unternehmen jedoch nicht mit.

Den größten Teil zum RiM-Umsatz steuert weiterhin die Hardware bei – 78 Prozent. Mit Software verdient RiM nur 2 Prozent, die restlichen 20 Prozent mit Services. Insofern darf es als Hoffnungsschimmer gelten, dass sich das Playbook gut verkauft. 500 000 Geräte konnte RiM eigenen Angaben zufolge schon ausliefern, dabei wurde das Tablet bislang nur in Nordamerika verkauft und startete erst in dieser Woche in Deutschland und anderen Ländern.

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