Nach MS-Sicherheitsupdate: Rückgang bei Autorun-Infektion um 1 Million

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Microsofts Security-Update im Februar hat es offenbar gebracht: Über eine Million Systeme weniger als damals seien heute infiziert.

Bei dem Patch hatte sich der Software-Konzern darauf konzentriert, das Problem der auf Autorun spezialisierten Malware in den Griff zu bekommen. Auf einigen Rechnerplattformen sei die Infizierungsrate seit dem Update messbar um bis zu 82 Prozent zurück gegangen.

Holly Stewart vom MS Malware Protection Center erklärt in einem Blog-Beitrag, das sein Mal-Software Removal-Tool die größten Erfolge unter Vista SP2 erzielen konnte. Bei Vista SP1 waren es immerhin noch 68 Prozent weniger Befall und im Falle von Windows XP SP3 ging die Infektionsrate um 62 Prozent zurück. In der Summe seien das 1,3 Millionen weniger verseuchte Windows-Rechner zwischen Februar und Mai, fasst Stewart zusammen.

Auch die Zahl der Neuinfektionen sei nach dem Patch rückläufig. »Einige Leute wundern sich, warum unsere Autorun-Veränderungen die Infektionen nicht auf Null reduzieren konnten. Die Antwort: Manche Malware-Familien nutzen diverse Angriffspfade, um das Sysstem zu unterwandern«, erläutert die Sicherheitsexpertin.
Nun hofft Microsoft, mit dem aktuellen Security-Update von dieser Woche ähnliche Erfolge einzufahren.