Panasonic GF3: Kleinste Digitalkamera mit Tausch-Objektiven

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Die dritte Ableitung der GF-Familie von Panasonic verlässt gewohnte Produktpfade und geht einen eigenen Weg: Deutlich kompakter und leichter als die Schwestermodelle und doch mit ausgefeilten Touchscreen-Bedienung und Wechselobjektiven.

Nur Monate nach der Vorstellung der Panasonic GF2 folgt schon die 16 Prozent schmalere und spürbar leichtere Lumix GF3. Das neue Modell soll typische Nutzer vonr Fotohandys und Kleinkameras anlocken, da ihnen hier mehr Kontrolle und Optionen geboten werden, ohne die Sache zu verkomplizieren. Dafür sorge vor allem ein deutlich verbessertes Interface für das Touchscreen-Display.

Verzicht üben muss der GF3-Käufer hinsichtlich dem vollen Stereo-Klang bei Videoaufnahmen (immerhin in 1080i) oder dem Viewfinder. Der 12-Megapixel-Sensor borgt sich dafür die bessere Empfindlichkeit bei schlechten Lichtverhältnissen und den Vollsicht-Autofokus vom Schwestermodell GH2. Es gibt einen kleinen Klapp-Blitz, Automatik-Modus mit manuellen Overrides sowie vier Gehäusefarben.

Am auffälligsten dürfte das Wechselobjektiv sein. Serienmäßig ist eine Linse mit 14 bis 42 mm Brennweite. Damit kostet die Digitalkamera Lumix GF3 600 Dollar. Objektive mit Festbrennweite seien in Vorbereitung und sollen nach der Sommerpause erhältlich sein. Darunter sei auch eine Leica-Linse mit der enormen Lichtstärke von 1.4.