Chrome 12: Google veröffentlicht finale Version

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Google hat die finale Version von Chrome 12 veröffentlicht. Mit der Aktualisierung des Browsers will das Unternehmen vor allem die Privatsphäre und die Sicherheit seiner Nutzer besser schützen. So lassen sich die hartnäckigen Flash-Cookies nun direkt mit dem Browser löschen. Bisher war das nur über die Einstellungen des Flash-Plug-ins von Adobe möglich.

Zudem warnt Chrome nun vor potentiell gefährlichen Downloads. Dazu gleicht der Browser die URL der Download-Seite mit einer Blacklist ab, die das Programm alle 30 Minuten vom Google-Server herunterlädt. Es werden also keine Informationen über besuchte Seiten an das Unternehmen geschickt: Der Abgleich erfolgt lokal.

Des Weiteren lagert Chrome die Darstellung von 3D-Eddekten auf Webseiten, die mittels 3D CSS realisiert wurden, an die Hardware aus. Das hat zur Folge, dass entsprechende Inhalte flüssiger wiedergegeben werden. Zudem unterstützt Chrome nun noch mehr Screenreader für sehbehinderte Menschen und startet installierte Apps, wenn man ihren Namen in die Adresszeile eingibt. Google Gears zur Offline-Nutzung von Google Mail und Reader wird mit Version 12 nun endgültig beerdigt. Stattdessen will man künftig entsprechende Alternativen in HTML5 liefern.

Außerdem hat Google mit Chrome 12 Sicherheitslücken geschlossen, die teilweise als sehr kritisch bewertet wurden. Ein Angreifer könnte Schadcode einschleusen und innerhalb der Chrome-Sandbox ausführen oder vertrauliche Daten ausspähen.

Den Download gibt es unter http://www.google.com/chrome. Wer Chrome bereits installiert hat, erhält die aktuelle Version automatisch.