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Toshiba Satellite Pro C660-1JL im Test

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Das in Schwarz gehaltene Business Notebook besticht durch seine schlichtes Design und kommt ohne viel Schnickschnack aus. Im Inneren arbeitet eine Core i3-CPU vom Typ 540M, die mit 2,533 GHz getaktet ist. Der ausgewogene Preis des 15,6-Zoll-Gerätes  liegt bei rund 420 Euro.

Optik und Stabilität
Das Notebook der Satellit Pro-Serie ist ein Arbeitstier und fällt optisch kaum auf. Das komplett in schwarz gehaltene Notebook beschränkt sich auf alle Grundfunktionen, die ein Business-Notebook benötigt. Multimedia-Tasten oder aufgesetzte optische Spielereien sind keine vorhanden. Die Tastatur besitzt neben einem QWERTZ-Tastenfeld einen integrierten Nummernblock, der sehr hilfreich im Businessumfeld ist.

Das 15,6 Zoll große Notebook ist mit 2,3 Kilogramm relativ leicht – was jedoch auch seine Schattenseiten hat, denn das komplett aus Kunststoff gefertigte Notebook besitzt keine hohe Stabilität. Das macht sich vor allem beim Displayrahmen bemerkbar: er lässt sich sehr schnell und leicht verbiegen. Auch die Tasten geben bei stärkerem Druck nach. Das haptische des Notebooks wirkt damit eher eher unbeständig. Die beiden Mausersatztasten am Touchpad geben bei einer Betätigung zudem ein recht lautes Klickgeräusch von sich.

Display und Ausstattung
Das 15,6-Zoll-Display des Toshiba Notebooks kann bei einem Seitenverhältnis von 16:9 eine maximale Auflösung von 1366 x 786 darstellen. Die Oberfläche des Displays ist matt und wirft so gut wie keine Reflexionen zurück. Auch bei direktem Sonnenlicht ist der Inhalt des Bildschirms gut wahrzunehmen. Ein zweiter Monitor lässt sich über die VGA-Buchse anschließen. Hiermit ist eine maximale Auflösung von bis zu 2048 x 1536 Pixel möglich. Eine HDMI-Schnittstelle oder ein Display-Port sind am Gerät nicht vorhanden.

Bei den Anschlüssen beschränkt sich das Toshiba-Notebook auf das Wesentliche. Links am Gerät sind zwei USB 2.0-Schnittstellen, eine RJ-45-Buchse, zwei Audio Ein-/Ausgänge und die VGA-Schnittstelle zu finden. Auf der rechten Seite ist das DVD-Laufwerk eingebaut. Das Ladekabel des Netzteils wird ebenfalls an dieser Seite eingesteckt. Die Rückseite ist von Anschlüssen verschont geblieben. Den integrierten Kartenleser für SD- und MMC-Karten ist auf der Vorderseite zu finden. Galerie: Hardware im Überblick:




In Sachen Connectivity bietet das Notebook von Toshiba neben dem FastEthernet-Anschluss auch WLAN nach 802.11a/b/g/n und Bluetooth mit ERD-Unterstützung.

Als Betriebssystem ist Windows 7 Professional in der 64-bit-Version vorinstalliert. Ebenso kommen verschiedene Anwendungen wie McAfee Internet Security, Nero 9 Essentials und Microsoft Word und Excel. Hierbei handelt es sich jedoch nur um Test- oder Shareware-Versionen, die lediglich eingeschränkte Funktionalitäten besitzen oder nur für einen bestimmten Testzeitraum ausgelegt sind.

Hardware: CPU ohne Übertaktungspotenzial
Der Intel-Prozessor, der im Satellite Pro C660-1JL Notebook zum Einsatz kommt, läuft standardmäßig mit 2533 MHz und unterstützt keinen Turbo Boost 2.0. Das heißt, die Core i3 540M läuft immer mit demselben Takt von 2,533 GHz. Wird die CPU über einem längeren Zeitraum belastet, schaltet diese jedoch nicht den Takt nach unten (keine »Throttelung«).

Auf dem CPU-Kern befindet sich auch die Grafik des Notebooks. Die HD-Grafik von Intel besitzt keinen eigenen Videospeicher und zwackt sich vom installierten Arbeitsspeicher einen Bereich ab. Dieser ist bei diesem Modell nur für ein S0-Dimm von 2 GByte ausgelegt. Über einen zweiten Dimm-Slot lässt sich der Arbeitsspeicher jedoch erweitern.

Für das Speichern von Daten ist eine 2,5-Zoll-Festplatte von Toshiba mit 320 GByte Kapazität installiert. Die Platte wird, wie bei allen Modellen von Toshiba, durch einen Bewegungssensor geschützt: wird das Notebook einmal unsanft oder zu schnell bewegt, reagiert dieser Sensor und fährt den Schreib-/Lesekopf in einer Parkposition. Der Sensor reagiert jedoch oft zu schnell, jedoch lässt sich dieser auch deaktivieren. Als optisches Laufwerk ist im Satellit Pro C660-1JL ein Multiformat-DVD-Brenner vorzufinden.

Benchmarks und Akkulaufzeit
Mit dem Lithium-Ionen-Akku, dass eine Ladekapazität von 4700 mAh besitzt, lief das Notebook im Web & Office-Test  gute 343 Minuten. Hierbei war W-LAN eingeschaltet und der Energiesparplan von Windows 7 auf »ausbalanciert« gesetzt. Das sind immerhin 5 Stunden und 23 Minuten. Beim HD-Video-Playback wurden W-LAN und Bluetooth deaktiviert und die Settings im Energieverbrauch auf Höchstleistung gewählt. Gute 2 Stunden hielt hier der Akku durch, was für einen Kinofilm gerademal ausreicht. Nach dem Entladen des Akkus musste das Toshiba Satellite Pro C660-1JL für 108 Minuten an die Stromdose, um einen Ladezustand von 100 Prozent zu erreichen.

Galerie: Testergebnisse im Überblick:

In Sachen Benchmark zeigt das Notebook, dass auch eine Core i3-CPU ihre  Vorteile hat. Die Ergebnisse liegen im Vergleich zu den bisherig von ITespresso getesteten Business-Notebooks im oberen Bereich. Ausgebremst wird das System von der Intel-Grafik und dem geringen Arbeitsspeicher von 2 GByte.

Ergonomie
Beim Arbeiten erweist sich die »schwammige« Tastatur nicht als hinderlich – störend sind nur die geringen Abstände zwischen einigen oft genutzten Tasten, wie zum Beispiel bei der Enter-Taste. Die Doppelbelegung der Tasten hält sich im Rahmen der Zumutbarkeit. Das Touchpad unterstützt keine Multitouch-Eingaben, was aber bei einem Office-Notebook nicht zwingend notwendig ist. Über eine Tastenkombination lässt sich das Touchpad auch deaktivieren, jedoch ohne dass ein Hinweis am Bildschirm oder eine LED aufleuchtet.

Mit 2,3 kg ist das Toshiba Satellit Pro C660-1JL relativ leicht. Das externe Netzteil wiegt zusätzlich nochmals 90 Gramm, sodass das Gesamtgewicht bei knapp 2,4 kg liegt.
Wird die CPU belastet, muss auch der seitliche Lüfter deutlich mehr leisten als im Idle-Modus. Im simulierten Stresstest (hierbei wurden mehrere rechenintensive Applikationen und Überwachungsprogramme gestartet) stiegen die Hitzewerte der CPU bis auf 80 Grad Celsius an. Damit der Lüfter die Verlustleistung auch nach außen schaufeln konnte, zog die Drehzahl des Lüfters deutlich an. Der Lüfter wurde zudem auch deutlich lauter, was aber noch nicht als störend zu empfinden war. Den austretenden Luftstrom konnten wir bei einem Abstand von 10 Zentimetern noch mit immerhin 48 Grad Celsius messen.

Fazit
Das Toshiba Satellit Pro C660-1JL ist als reines Arbeitsgerät konzipiert und wird mit Windows 7 Professional in der 64-bit-Version ausgeliefert. Die Optik wirkt durch die schwarze Oberfläche und die schwarze Tastatur sehr nobel. Jedoch macht das Notebook keinen sehr robusten Eindruck. Das merkt man vor allem beim Displayrahmen, der sich leicht verbiegen lässt. Die eingebaute Core i3-CPU der 2.Generation (Sandy-Bridge) arbeitet recht flott. Diese arbeitet zwar ohne Turbo Boost Technology, jedoch auch ohne »CPU-Throttelung«. Die in der CPU integrierte HD-Grafik verrichtet ihre Aufgaben sehr zufriedenstellend und ist selbst noch für gelegentliche Multimediaaufgaben oder Gaming ausreichend ist.

Das 15,6-Zoll große Display ist matt und zeigt in keiner Situation – bei Sonnen- oder Neonlichteinstrahlungen – lästige Reflexionen. Neben dem eingebauten Display lässt sich auch ein externer Monitor über die VGA-Buchse anschließen. Das Toshiba Satellit Pro C660-1JL besitzt jedoch keinen HDMI-Anschluss.

Der empfohlene Verkaufspreis liegt beim Toshiba Satellit Pro C660-1JL bei knapp 420 Euro. Die Garantiezeit beträgt 24 Monate, die sich optional über Zusatzleistungen und Verlängerung ergänzen lässt.

ITespresso.de-Logo Gut
Toshiba Satellite Pro C660-1JL
Hersteller: Toshiba
Internet: http://de.computers.toshiba-europe.com
Kontakt zur Hotline: 01805 – 969 010
Preis: 420 Euro
Note: GUT

Leistung (20%): gut
Ausstattung (20%): befriedigend
Akku-Laufzeit (20%): gut
Bedienung (20%): gut
Ergonomie (15%): gut
Service (5%): befriedigend

Technische Daten
Prozessor: DualCore Intel Core i3 540M, 2533 MHz, 3 MByte Cache
Chipsatz: Intel Ibex Peak-M HM55, Intel Ironlake-M
Grafik: Intel HD Graphics, GPU-Takt: 367 MHz
Arbeitsspeicher: 1 x 2 GByte (Samsung DDR3-1333, 667 MHz), max. 8192 MByte, 2 S0-Dimm-Slot (1 frei)
Festplatte: 2,5-Zoll, Toshiba MK3265GSXN (320 GByte, 5400 RPM, SATA-II)
Optisches Laufwerk: CD/DVD-Brenner (TSSTcorp CDDVDW TS-L633C)
Speicherkartenleser: SD, SDHC, SDXC, MMC
Display: 39,6 cm (15,6″) LED-Hintergrundbeleuchtung, matt
Display-Auflösung: 1366 x 768 Pixel, Seitenverhältnis 16:9
Video-Ausgang: VGA, max. 2048 x 1536
Webcam: VGA, 0,3 Megapixel
Tastatur: 102 Tasten, Full-size Tastatur mit separatem Zehnerblock
Netzwerk: WLAN (802.11 b/g/n), Fast Ethernet (10/100 Mbit/s), Bluetooth 2.1 +EDR
Fingerprint-Sensor: nein
Schnittstellen: 2 x USB 2.0, Kopfhörer, Mikrofon
Touchpad: Multi-Touch
Audio: Realtek ALC269, 2 x Lautsprecher
Betriebssystem: Microsoft Windows 7 Professional 64-bit
Abmessungen: 380,5 x 254 x 28- 35,6 mm
Gewicht: 2300 g (inkl. Akku), Akku: 314 g, Netzteil: 304
Akku: Lithium-Ionen, 4700 mAh
Software: Bluetooth Stack, Bluetooth Monitor, Disc Creator, Gesichtserkennungssoftware, Toshiba Value Added Package (Toshiba Power Saver, Toshiba Zooming Utility, Toshiba PC Diagnostic Tool, McAfee Internet Security (30 Tage), Nero 9 Essentials, Nero BackItUp & Burn Autobackup Essentials, Microsoft Word und Excel (eingeschränkter Funktionalität)

Messwerte
PC Mark 05: 5337 (CPU: 6082, Speicher: 5252, Grafik: 2379, HDD: 5285)
PC Mark 07: 1348
PC Mark Vantage: Score 5062 (Memory: 2911, TV & Movie: 3467, Gaming: 2943, Music: 5721; Communication: 4407, Productivity: 4377, HDD: 3502)
Cinebench 10: 3401 (1 CPU Rendering), 7885 (x CPU Rendering), 174 (OpenGL)
Cinebench 11.5: 2.09 (CPU), keine Unterstützung (OpenGL)
HD Tune: 86,9 MByte/s (max), 118,4 MByte/s (Burst), Zugriffszeit: 17,2Millisekunden
Akku-Laufzeit: 343 Minuten (Web & Office, WLAN on), 123 Minuten (HD-Video Playback H.264, WLAN  off) 108 Minuten (Laden)
Galerie: Hardware im Überblick:

Galerie: Testergebnisse im Überblick: