Financial Times umgeht die iTunes-Regeln

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Eine WebApp, die sich steuern lässt wie eine Mobil-Anwendung aus den AppStores, soll  vermeiden, Geld an AppStore-Betreiber abzugeben.

Die Wirtschaftszeitung hat sich nun nicht mehr nur über die Abonnement-Regeln von Apple beschwert, sondern in die Entwicklung eigener Dienste investiert. Die App dazu findet sich im Web, die Darstellung der Zeitungsseiten ist optimiert für die Browser-Darstellung auf Smartphones und Pads.

Ein Herunterladen aus iTunes oder einem anderen Webstore ist nicht mehr nötig, der Browser genügt.Die Financial Times könne man nun auch abonnieren, ohne dass Apple sich seinen Anteil hole, berichtet das Wall-Street-Journal-Blog All Things Digital.

Das sei sehr wichtig, will es sich um den ersten Versuch eines großen Publishers handle, eine HTML5-Web-App zu schreiben, die sich in allen Dingen so verhält und bedienen lässt wie eine iTunes-App. Und es gebe dem Verleger eine Alternative, wenn er Apples Regeln ablehne, schreibt Medienbeobachter Peter Kafka.

Das Wirtschaftsblatt hat einen Film über seine neue WebApp auf youTube getellt. Darin heißt es auch, man arbeite an einer Android-Version:

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