ARM-Chef: »Windows 8 kann uns zu 40 Prozent des Notebook-Marktes verhelfen«

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Intels Marktanteil bei Notebooks sieht ARM-Chef Tudor Brown im Abwind. Die Prozessoren auf Basis von ARM-Schaltungen jedoch würden bis 2015 ganze 40 Prozent des globalen Notebook-Marktes erreichen können. Das neue Windows, das auch die Chips des britischen Lizenzgebers unterstützen soll, helfe enorm.

In einem Interview mit der taiwanischen Digitimes spricht Tudor Brown Worte, die wahrscheinlich  Intel-Chef Paul Otellini die Schamesröte ins Gesicht treiben werden:  Sobald Windows 8 da sei, werde man 40 Prozent des globalen Notebook-Marktes mit ARM-CPUs erreichen können.

Seit Microsoft die ARM-Unterstützung bekanntgab, rumoren schon zahlreiche Gerüchte um die Auswirkungen des künftigen Betriebssystems auf die Branche, etwa dass Microsoft noch dieses Jahr ein eigenes Windows-8-Tablet präsentieren wolle und die Hersteller in Taiwan umschmeichelt, um entsprechende Tablets zu produzieren.

Die meisten Tablet-Rechner haben bereits einen ARM-Prozessor, laut Tudor liegt der ARM-Marktanteil hier bei 85 Prozent. Nicht so bei den Notebooks: Nutzer hätten Angst vor Inkompatibilitäten und bevorzugten daher noch Intel.

Man habe zwar Notebook-Versionen der ARM-Schaltungen gezeigt, doch die Nachfrage sei sehr gering gewesen. Durch die Kooperation mit Microsoft könne man nun aber völlig neue Marktentwicklungen vorantreiben – ohne Windows 8 als Chance würde ARM vermutlich den Notebook-Markt nie erreichen.

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