Deutsches Musikportal simfy reicht Beschwerde gegen Apple ein

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Apple gibt eine deutsche Livestream-App nicht frei. Drei Monate später beschwert sich der Anbieter schließlich offiziell beim Kartellamt.

Heute Abend will Apple neue Produkte vorstellen (Liveblog hier bei Gizmodo), doch einige Tage zuvor beschwert sich nun ein deutsches Unternehmen beim Bundeskartellamt,  Apple nutze seine marktbeherrschende Stellung bei Online-Musikdiensten aus.

Genauer gesagt habe Apple auch nach drei Monaten noch keine Zusage zur Freigabe von simfy für den Apple-Appstore gegeben und wolle auf diese Weise alles, was mit Internet-Musikdiensten zu tun habe, erst einmal in Richtung iTunes steuern.

Gerrit Schumann, Vorstandsvorsitzender der simfy AG, will Apple zu einer schnellen Freigabe der App zwingen. Die simfy-App habe offenbar großen Eindruck bei Apple gemacht, lästert Schumann. Das Produkt des deutschen Unternehmens bietet 8 Millionen Musiktitel als Livestream an und umgeht somit einige Restriktionen, die die Musikindustrie den Downloaddiensten auferlegt hat.

 

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