Angst vor der zweiten Dotcom-Blase: Technik-Aktienwerte im gebückten Gang

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Nachdem die Web-2.0-Aktien vergangene Woche wieder so schnell getiegen waren wie zuletzt die Internet-Aktien vor ihrem Crash, sind die Geldanleger vorsichtig – die Technik-Aktien bewegen sich nun nur noch im Kriechgang.

Der Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet von Aktienkursen der Technik-Unternehmen, deren Werte inzwischen so tief lägen wie seit 1998 nicht mehr. Die mangelnde Kauflust  erklärt Bloomberg mit Angst vor einer Spekulationsblase.

Die Furcht komme vom ungesunden  Verhältnis zwischen der  Steigerung der Aktienwerte und dem tatsächlichem Umsatz, wie etwa jetzt zum Börsengang von LinkedIn und dem ebenso spektakulären Groupon-IPO.

Das Wirtschaftsmagazin lässt allerdings auch die Verteidiger der Technik-Aktien zu Wort kommen: Die Einnahmen der Computerindustrie lägen schließlich fast doppelt so hoch wie die vor dem ersten Dotcom-Crash, entnehmen diese dem aktuellen Standards&Poor-Index.

Andererseits seien die Indizes von Unternehmen wie Microsoft und  HP vergangene Woche gefallen. Das hatte wohl viel Anleger zur Vorsicht gemahnt – nachdem schon Investoren-Legende Warren Buffet gewarnt hatte.

 

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